Zum Inhalt springen
BlogZusammenarbeit
Zusammenarbeit

Festpreis vs. Stundensatz: Welches Modell ist besser für Ihre Software?

Bevor Sie einen Entwickler oder eine Agentur beauftragen, stellen Sie sich diese Frage. Die Antwort beeinflusst Ihr Budget, Ihren Stress und die Qualität des Ergebnisses. Wir erklären beide Modelle ohne Marketing – inklusive der Nachteile des Festpreises, den wir selbst anbieten.

5 Minuten Lesezeit12. Februar 2026Ratgeber

Was ist eigentlich der Unterschied?

Festpreis: Sie und der Entwickler einigen sich vorab auf einen konkreten Preis für ein klar definiertes Ergebnis. Egal, wie lange der Entwickler braucht – Sie zahlen den vereinbarten Betrag.

Stundensatz (Time & Material): Der Entwickler rechnet die tatsächlich geleisteten Stunden ab. Sie zahlen für den Aufwand, nicht für ein Ergebnis. Typische Stundensätze in Deutschland: 80–150 €/h für Freelancer, 120–200 €/h für Agenturen.

Vergleichstabelle

KriteriumFestpreisStundensatz
Kostensicherheit
Hoch – Sie wissen genau, was Sie zahlen
Gering – Endkosten unbekannt
Flexibilität bei Änderungen
Gering – Änderungen kosten extra (Change Requests)
Hoch – Anforderungen können sich ändern
Planbarkeit für Sie
Sehr gut – Budget steht fest
Schwierig – laufendes Monitoring nötig
Risiko trägt
Der Entwickler (Aufwand kann steigen)
Sie als Auftraggeber
Geeignet für
Klar definierte Projekte mit Spezifikation
Explorative Projekte, laufende Entwicklung
Anforderungsdefinition
Muss vorab sehr detailliert sein
Kann iterativ entwickelt werden

Wann Festpreis die bessere Wahl ist

Festpreis funktioniert gut, wenn Sie wissen, was Sie wollen. Das klingt banal, ist aber entscheidend. Konkret:

Sie haben eine klare Beschreibung der gewünschten Funktionen (Spezifikation oder Lastenheft)
Das Projekt hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende
Sie brauchen Kostensicherheit für Ihre Finanzplanung oder einen Investor
Das Projekt ist kein Experiment – Sie haben das Ziel bereits klar vor Augen
Sie wollen das Risiko von Aufwandsüberschreitungen beim Entwickler, nicht bei sich

Wir bieten Festpreise für Projekte an, die wir vorab detailliert analysieren. Das bedeutet: Vor dem Angebot investieren wir Zeit in die Anforderungsanalyse. Das schützt Sie vor Überraschungen – und uns vor einem schlecht definierten Projekt.

Wann Stundensatz sinnvoller ist

Es gibt Projekte, bei denen Stundensatz die ehrlichere Wahl ist. Zum Beispiel:

Sie wissen noch nicht genau, was das Produkt am Ende sein soll (Exploration Phase)
Sie entwickeln iterativ mit häufig wechselnden Anforderungen (Scrum/Agile)
Sie erweitern eine bestehende Codebasis, die der Entwickler nicht kennt
Sie brauchen laufende Entwicklungskapazität (Retainer-Modell)

Das Hybrid-Modell

Viele Projekte beginnen mit einem Stundensatz für die Konzeptionsphase (4–8 Wochen, 5.000–15.000 €), um dann einen Festpreis für die eigentliche Entwicklung zu vereinbaren. So haben Sie Flexibilität beim Konzept und Kostensicherheit bei der Umsetzung. Das empfehlen wir bei komplexen Projekten.

Unser Modell: Festpreis nach Analyse

Wir arbeiten fast ausschließlich mit Festpreisen – aber erst nach einer gründlichen Analyse. Das bedeutet für Sie:

Kostensicherheit

Sie wissen vor Projektstart exakt, was Sie bezahlen.

Klare Lieferdefinition

Was zu liefern ist, steht im Vertrag – keine Graubereiche.

Risiko beim Entwickler

Wenn wir uns verkalkulieren, ist das unser Problem, nicht Ihres.

Verbindliche Zeitlinie

Fester Liefertermin, auf den Sie sich verlassen können.

Möchten Sie wissen, was Ihr Projekt kostet? Lesen Sie unseren detaillierten Artikel über App-Entwicklung Kosten 2026 – oder sprechen Sie direkt mit uns.

Festpreis-Angebot anfordern

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt. Wir analysieren Ihre Anforderungen und erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreis-Angebot innerhalb von 48 Stunden – kostenlos und unverbindlich.

Kostenloses Angebot anfordern